Jeder Gedanke hat eine Wirkung

„Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Gefühle.

Achte auf Deine Gefühle,
denn sie werden Dein Verhalten.

Achte auf Deine Verhaltensweisen,
denn sie werden Deine Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

Achte auf Dein Schicksal,
indem Du jetzt auf Deine Gedanken achtest.“

aus dem Talmud

Na, wir erwischen uns doch öfter mal bei Gedanken oder Gefühlen, die nicht immer so positiv sind? Stellen wir uns doch einfach einen rücksichtslosen Autofahrer vor, der uns die Vorfahrt nimmt oder den Partner, der zum wiederholten Mal die Zahnpastatube offen gelassen hat oder unsere Kinder, die immer noch nicht ihr Zimmer aufgeräumt haben. Ganz menschlich, wenn wir da nicht freudig reagieren.

Aber es könnte ja auch sein, dass der Autofahrer zuvor seinen Job verloren hat, der Partner gedanklich schon in der Arbeit war und die Kinder den Hormoncocktail der Pubertät im Körper haben, wobei das Durcheinander der Gefühle keine Ordnung im Zimmer zulässt…Alles eine Frage der Betrachtungsweise…

Vier Leute sitzen um eine Tasse. Die Tasse hat einen Henkel und an der gegenüberliegenden Seite eine aufgedruckte Blume.

Derjenige, der vor dem Henkel sitzt, sagt: „Die Tasse hat einen Henkel und keine Blume.“

Derjenige, der vor der Blume sitzt, sagt: „Nein, die Tasse hat eine Blume und keinen Henkel.“

Die anderen sagen: „Nein, die Tasse hat einen Henkel und eine Blume.“

So könnten sie diskutieren und jeder hat Recht mit seiner Sichtweise.

Oft bewerten wir Dinge allein von unserem Standpunkt. Aus der Bewertung heraus entstehen Gedanken und Worte, die nicht berechtigt sind…erinnern wir uns an die Tasse! Die Bewertung entsteht oft aus einer Erfahrung, die wir schon vor langer Zeit gemacht haben und die mit der Person, die uns jetzt gegenübersteht nichts zu tun hat.

Folglich hinterfragen wir besser erst unsere Gefühle und Gedanken, bevor wir diese in Worten oder Taten Ausdruck verleihen.

Emotionen bewirken sehr viel in uns selbst und in unserem Umfeld. Ja, unser Körper reagiert auf negative – wie auch auf – positive Gefühle und Gedanken, Worte und Taten.

Dr. Masaru Emoto fotografierte gefrorene Wasserkristalle, wobei das Wasser zuvor unterschiedlich besprochen wurde. Er geht davon aus, dass äußere Einflüsse auf das Wasser, dieses verändern und versucht dies durch die Fotografie zu beweisen. Unser Körper besteht zu 70 % aus Wasser, damit ist auch hier der Rückschluss möglich, dass wir positiven Einfluss auf unseren Körper haben.

Im Kleinen beginnt es bei Gedanken und Emotionen und im Großen fügt es sich zu unserem Schicksal.

Daher lasst uns beginnen, „Gedankenkosmetik“ zu betreiben, verwandeln wir unsere Gedanken – verwandeln wir unser Schicksal!

Siehe auch:

Louise L. Hay – Die Macht der geistigen Heilung – Teil 1 von 3

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